Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

  1. Was ist Envel WLAN-BS?

    Envel WLAN-BS ist ein Zugangs- und Abrechnungssystem für Gästenetze mit Protokollierung.

    Das System ist ein Komplettsystem bestehend aus einer Hardware (Computer-Appliance) und einer Bediensoftware mit allen wichtigen Funktionen integriert in einem Gerät.

  2. Was sind die laufenden Kosten für das System, sind monatliche Gebühren zu zahlen?

    Nein.

    Alle WLAN-BS Systeme sind für den Kauf bestimmt. Die Systeme werden nach dem Kauf Ihr Eigentum. Monatliche Gebühren bzw. Betreiberkosten fallen nicht an.

  3. Kann der Zugang für die Gäste kostenlos angeboten werden?

    Ja.

    Das System beinhaltet eine Abrechnungsfunktionalität. Diese muss aber nicht verwendet werden, bzw. die entsprechenden Tarife können auf € 0,- eingestellt werden.

  4. Ist ein WLAN-Accesspoint bereits im System integriert?

    Nein.

    Sie benötigen für den Aufbau eines WLANs mindestens noch einen Accesspoint.

Tickets

  1. Wird ein spezieller Bondrucker für die Gästetickets benötigt?

    Nein.

    Der Ausdruck der Gästetickets erfolgt mit Hilfe der Bediensoftware des Geräts, beispielsweise von einem Empfangs-PC, direkt auf die eigenen bereits dort vorhandenen Drucker.

  2. Können das Layout und die Texte der Tickets geändert werden?

    Ja.

    Für den Ausdruck der Tickets verwendet die Bediensoftware entsprechende Vorlagendateien, die jederzeit nach Belieben angepasst werden können.

  3. Was ist der Unterschied zwischen einem WLAN-BS Ticket und einem WLAN-Schlüssel (z.B. WPA2)?

    Das WLAN-BS Gerät erstellt für jeden Nutzer ein individuelles Ticket, das genau einmal aktiviert werden kann. Somit ist eine Weitergabe des Tickets an andere Personen nicht möglich. Diese Tickets können in der Bediensoftware personalisiert, d.h. mit Namen und weiteren Informationen versehen, erstellt werden.

    WLAN-Schlüssel (z.B. WEP oder WPA2) werden üblicherweise in WLAN-Accesspoints für die Datenverschlüsselung hinterlegt. Diese Schlüssel sind dann für alle WLAN-Nutzer gleich, was bedeutet, dass diese beliebig weitergegeben werden können (auch an Ihnen unbekannte Personen). Somit besteht keine ernsthafte Kontrolle über die Nutzung des WLANs.

  4. Kann mit Hilfe des Tickets festgelegt werden, wie lange der Gast ins Internet darf?

    Ja.

    WLAN-BS unterscheidet zwischen mehrere Arten von Tickets.

    Bei den sogenannten "Standard-Tickets" können Sie in der Bediensoftware einen Tagestarif inkl. Datenvolumen festlegen. Diese Tickets werden dann personalisiert und in Tagen (z.B. 1 Tag, 3 Tage, etc. je nach Aufenthaltsdauer des Gastes) ausgestellt.

    Daneben gibt es noch die sogenannten "Pre-Paid-Tickets". Bei diesen Tickets kann die Nutzungsdauer minutengenau (z.B. 30 Minuten, 2 Stunden, etc.) und das Datenvolumen MB-genau eingestellt werden.

    Bei den optionalen "SMS-Tickets" können sich die Gäste selbstständig ein E-Ticket auf ihr Mobiltelefon anfordern. Auch hier kann die Nutzungsdauer minutengenau und das Datenvolumen MB-genau eingestellt werden.

  5. Kann die Netzwerkbandbreite pro Nutzer eingeschränkt werden?

    Nein.

    Allerdings, ist die künstliche Drosselung der Bandbreite pro Benutzer nicht wirklich erforderlich bzw. in der Regel nicht sinnvoll.

    Das WLAN-BS Gerät verteilt immer die max. verfügbare Bandbreite gleichmäßig zwischen allen aktiven Nutzern des Netzes. Damit erhalten die Nutzer immer die optimale Bandbreite, da dadurch bei geringeren Nutzerzahlen auch höhere Bandbreiten zur Verfügung stehen.

    Eine Behinderung anderer Benutzer durch intensive Netznutzung einzelner Gäste ist nicht möglich, da die Bandbreite immer gleichmäßig aufgeteilt wird. Hier bietet das WLAN-BS Gerät mit der Möglichkeit, das Datenvolumen einzuschränken eine wesentlich sinnvollere Funktion.

  6. Muss immer ein PC für die Ausgabe der Gästetickets verfügbar sein?

    Nein.

    Sie können mit Hilfe der Bediensoftware auch sogenannte "Pre-Paid-Tickets" vorab in größeren Mengen und unterschiedlichen Varianten (Laufzeiten, Datenvolumen) ausdrucken. Diese Tickets können Sie dann an jede beliebige Ausgabestelle hinterlegen und bei Bedarf aushändigen.

Technik

  1. Wird ein separater DSL-Anschluss nur für die Gäste benötigt, oder kann der Hausanschluss gemeinsam benutzt werden?

    Sie können sowohl den Anschluss gemeinsam benutzen, als auch zwei getrennt Zugänge benutzten. Durch die interne Protokollierungsfunktion des WLAN-BS Gerätes ist im Missbrauchsfall auch die Zuordnung zum Gästenetz möglich.

  2. Kann der bestehende WLAN DSL-Router für das Gästenetz verwendet werden?

    Nein.

    WLAN DSL-Router sind Kombigeräte bestehend aus einem DSL-Router und einem Accesspoint. Da das WLAN-BS Gerät zwischen DSL-Router und Accesspoint geschaltet werden muss, können keine Kombigeräte verwendet werden. Sie können aber am WLAN Router, das WLAN abschalten (oder für interne Zwecke verwenden) und das Gerät nur als DSL-Router verwenden. Für das WLAN benötigen Sie dann nur noch einen separaten Accesspoint.

  3. Muss die WLAN-Verschlüsselung für das Gästenetz aktiviert werden?

    Nein.

    Das WLAN kann sowohl offen, d.h. ohne Verschlüsselung als auch für alle sichtbar (SSID) betrieben werden. Der Zugang zum Internet ist immer durch das WLAN-BS Gerät gesichert, so dass Nutzer immer ein Ticket von Ihnen benötigen.

    Die Kommunikation in Ihrem Gästenetz findet dann zwar unverschlüsselt statt (wie im Internet auch), die Nutzer haben aber jederzeit die Möglichkeit vertrauliche Daten mit Hilfe von Standardtechniken wie Personal Firewall, HTTPS, VPN, etc. zu sichern.

    Eine Verschlüsselung des WLANs (beispielsweise mit WPA2) ist selbstverständlich auch möglich, verursacht aber einen zusätzlichen administrativen Aufwand, da Sie dann Ihren Gästen möglicherweise die Funktionsweise der Verschlüsselung auf den unterschiedlichsten Systemen erläutern müssen.

  4. Können im WLAN Repeater eingesetzt werden, bzw. können die Accesspoints drahtlos untereinander verbunden werden?

    Ja.

    Mit Hilfe von WDS (Wireless Distribution System) bieten viele Hersteller die Möglichkeit Accesspoints drahtlos mit einander zu verbinden. Der Einsatz von WDS ist mit WLAN-BS problemlos möglich. Andere Techniken aus dem Home- und Consumerbereich, die nicht auf WDS beruhen, sollten nicht verwendet werden (z.B.: Fritzbox Repeater).

  5. Kann das WLAN-BS Gerät die Kommunikation zwischen den Gästen unterbinden?

    Nein.

    Das ist technisch nicht möglich, da dies von der Netzwerkhierarchie nicht am WLAN-BS Gerät gesteuert werden kann. Dies kann zum einen auf den Accesspoints selbst eingestellt werden und zum anderen (falls z.B. mehrere Accesspoints eingesetzt werden) in sogenannte "managed switch" unterbunden werden.

  6. Kann das System auch mit einem LAN oder DLAN betrieben werden?

    Ja.

    Für das Gästenetz können beliebige Techniken wie LAN, Wireless LAN, DLAN, etc. verwendet werden. Diese Techniken können auch miteinander kombiniert werden. Das Netz muss aus einem Subnetz bestehen und darf nicht, beispielsweise mit Hilfe von Routern, in weitere Subnetze unterteilt werden.

  7. Kann das System als Software auf einem eigenen Server installiert oder in einer virtuellen Umgebung betrieben werden?

    Nein.

    Bei den WLAN-BS Geräten handelt es sich rein technisch gesehen um Router mit entsprechenden Firewall- und Netzwerksicherheitsfunktionen. Die Systeme sind auf die jeweiligen Hardwareplattformen ausgerichtet (u.a. bezüglich der vorgesehene Bandbreite, etc.) und optimiert.

    Beim Betrieb in einer virtuellen Umgebung würde das darunter liegende Wirtsystem sämtliche Sicherheitsfunktionen des Systems obsolet machen.

Rechtliche Themen

  1. Ist der Betrieb eines Hotspots meldepflichtig?

    Grundsätzlich gilt, dass wer gewerblich öffentliche Telekommunikationsnetze betreibt oder gewerblich Telekommunikationsdienste für die Öffentlichkeit erbringt, der Meldepflicht nach § 6 Abs. 1 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) unterliegt.

    Wird der Hotspot allerdings nicht von einem Telekommunikationsdienstleister betrieben und nur einem bestimmten Benutzerkreis (z.B. in Hotelgäste, Klinikpatienten, etc.) als zusätzlicher Service angeboten, ist eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur nicht erforderlich.

  2. Kann das WLAN-BS Gerät verhindern, dass Abmahnungen für illegale Downloads erfolgen?

    Nein.

    Aber auch wenn Abmahnungen als solche nicht verhindert werden können, ist der Einsatz von WLAN-BS besonders für Ihre Rechtssicherheit wichtig.

    Abmahnungen für illegale Downloads können grundsätzlich nicht verhindert werden, da der eigentliche Anschluss (z.B. DSL) als erstes immer dem Betreiber zugeordnet wird. Allerdings hat der Anschlussinhaber durch den Einsatz von WLAN-BS die Möglichkeit, den Nachweis zu erbringen, dass der eigentliche Rechtsverstoß nicht von ihm sondern von einem der WLAN-Nutzer begangen wurde. Liegen dagegen keine personalisierten Tickets und keine Verbindungsprotokolle vor, ist es für den Betreiber in den meisten Fällen sehr schwierig bis unmöglich, diesen Nachweis zu erbringen. Dann sind möglicherweise entsprechende Unterlassungserklärungen abzugeben und Rechtsanwaltsgebühren zu bezahlen. Bei Straftaten können die Folgen für den Hotspotbetreiber sogar wesentlich ernster sein.

  3. Können bestimmte Adressen oder Netzwerk-Ports am WLAN-BS Gerät gesperrt werden?

    Ja.

    Das ist optional möglich. Allerdings sind hier die gesetzlichen Vorschriften (z.B. Zensur, etc.) zu beachten, da in den meisten Fällen ein Hotspot als eine Dienstleistung gegenüber Dritten erbracht wird und ein Eingriff bzw. eine aktive Filterung rechtlich nicht zulässig ist (Ausnahme ist hier u.a. der Jugendschutz).

    Der eigentliche Nutzen ist zu dem relativ gering, da versierte Nutzer diese Sperren umgehen können. Zudem bieten die WLAN-BS Geräte mit Hilfe der internen Protokolle einen guten Rechtsschutz für den Betreiber gegen rechtswidrige Anwendungen der Nutzer.

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Referenzen

  • Grandhotel Brenners Park-Hotel & Spa Baden-Baden
  • Campingpark Wiesenbeker Teich Bad Lauterberg
  • Marienkrankenhaus Hamburg
  • Kongresshaus Stadthalle Heidelberg
  • Markthalle Basel
  • KURZ Aviation Service Flughafen Stuttgart
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